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Am 6. Mai 2019 hat der Ramadan, der 9. Monat im islamischen Mondkalender, begonnen.

Es handelt sich um eine ganz spezielle Zeit im jährlichen Lebensrhythmus der Musliminnen und Muslime. Einerseits wurde in diesem Monat das heilige Buch, der Qur’an, auf die Erde herabgesandt (siehe Qur’an, Sura 2, Vers 185).

Andererseits begeben sich die Musliminnen und Muslime durch das tägliche Fasten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang in einen besonderen spirituellen Zustand. Sie unterziehen sich einer inneren Reinigung, indem sie sich noch mehr als sonst auf ihren Schöpfer, Allah, konzentrieren und sich vermehrt dem Gebet, Seiner Lobpreisung und der Rezitation des Qur’an widmen und sich selbst zur Rechenschaft ziehen.

Neben dieser spirituellen Reinigung wird auch der Körper der Fastenden gereinigt, entschlackt und entgiftet. Und durch die persönlicher Erfahrung von Hunger und Durst wird auch die Empathie mit den Notleidenden und Armen auf dieser Welt gestärkt. Nicht zuletzt darum wird im Ramadan mehr als sonst gespendet und wird die Zakat, die jährliche Armensteuer, entrichtet.

Erfahren Sie im Einführungsartikel zum Fasten im Ramadan auf islam.ch noch mehr über die Besonderheiten dieses Monats. Und hier kann eine Broschüre mit 25 Fragen zum Fasten im Ramadanheruntergeladen werden.

Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen einen gesegneten Fastenmonat voll mit Allahs Barmherzigkeit und Segen.

Am 6. Mai 2019 hat der Ramadan 2019/1440 begonnen.

Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen einen gesegneten Fastenmonat.

Am Ostersonntagmorgen ereigneten sich auf der Inselnation Sri Lanka gezielte Anschläge auf Reisende und Betende in Hotels und Kirchen. Mehr als 200 Menschen kamen bei den zeitgleich gezündeten Explosionen ums Leben, darunter mehrere hundert Verletzte, so die offiziellen Zahlen.

Der Verband Aargauer Muslime verurteilt diese unfassbaren, abscheulichen und feigen terroristischen Attacken und Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufs Schärfste. Wir sind bestürzt und in tiefer Trauer, und unsere Gedanken, Gebete und unsere Solidarität gelten den Opfern und ihren Angehörigen und Nahestehenden.

«Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

Wenn jemand einen Menschen tötet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit getötet! Und wer einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet!»

(Koran 5:32)

49 Tote und 48 zum Teil Schwerverletzte, das ist die vorläufige Bilanz der Terroranschläge auf zwei Moscheen in Christchurch, einer berühmten Touristenstadt in Neuseeland.

Aus aller Welt sind mittlerweile Beileidsbekundungen und scharfe Verurteilungen eingetroffen. Auch die FIDS hat am 15. März 2019 eine Stellungnahme veröffentlicht:

 

Der hinterhältige Angriff von rechtsextremen Terroristen auf betende Muslime in 2 Moscheen in Christchurch, Neuseeland erschüttert uns alle zutiefst. Grausame Verbrechen dieser Art stürzen ganze Familien und Gemeinschaften in ausweglose und hochtragische Situationen. Wir beten für die Opfer und wünschen deren Hinterbliebenen viel Kraft und Ausdauer in dieser schwierigen Zeit. Die tief empfundene Trauer ist immer die Gleiche, gleich welcher Religion, Rasse oder Kultur die Opfer angehören.

 

Muslime in der Schweiz sind von diesem Angriff schockiert. Regelmässige Polemiken gegen Minderheiten gefährden den sozialen und religiösen Frieden.

 

Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich gegenseitig als Mensch zu respektieren und mit Würde zu behandeln. Extremismus kann nur gemeinsam und in stetigem Dialog bekämpft werden. Alles andere führt zu noch mehr Hass und noch mehr tief traurigen Familienschicksalen.

 

Wir schätzen die Botschaften der Nationalratspräsidentin, des Ständeratspräsidenten, des Präsidenten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds und allen anderen Vertretern der Gesellschaft, die sich gegenüber der FIDS klar zum Vorfall geäussert haben.

 

FIDS-Media

 

Flyer Vecer Qurana 2019

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